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"Was bezweckt der Minister damit, wenn er junge Kollegen als innovativ charakterisiert, erfahrene LehrerInnen dagegen als von Politikmüll beschwert?" heißt es in einer Erklärung vom (heutigen) Donnerstag. Es könne kaum als verbaler Ausrutscher betrachtet werden, wenn der Minister pauschal Lehrkräften ab eines bestimmten Alters geringere Qualität im Unterricht und mangelnde Neutralität unterstellen sollte.
Ausgehend von den Duden-Definitionen der Worte Politik und Müll, kommen die Grünen-Politikerinnen zu der Einschätzung, dass Müll, also auch Politikmüll entsorgungspflichtig sein müsste. Sie fragen deshalb, welche Konsequenzen die Landesregierung aus "Busemanns merkwürdiger Diagnose" zu ziehen gedenkt. "Ist zu befürchten, dass der Minister am liebsten Politik aus der Schule verbannen möchte oder nur aus den Köpfen der Lehrer? Oder wird ein neues Ideal der unpolitischen Lehrkraft angestrebt?"
"Wir warten mit Spannung darauf, ob wir in der Antwort auf unsere parlamentarische Initiative Auskunft darüber erhalten, ob Herr Busemann den Schulen für den Umgang mit Politik eine neue Leitlinie an die Hand geben und ob zum Beispiel angeordnet wird, dass Lehrkräfte in Zukunft mit schwarzen Brillen unterrichten sollen", sagte die Abgeordneten.