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12. Oktober 2005

Busemann mit Zahlentricks statt solider Unterrichtsversorgung

Verschlechterung im nächsten Schuljahr absehbar

Die Landtagsgrünen haben Kultusminister Busemann vorgeworfen, die Öffentlichkeit mit Zahlentricks über die Defizite bei der Unterrichtsversorgung in Niedersachsen täuschen zu wollen. Der Minister rühme sich einer Unterrichtsversorung von 99,5%, obwohl die statistische Versorgung bei den Gymnasien, den Gesamtschulen und den Förderschulen landesweit nur bei 97,6 bis 97,9 % liege, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ina Korter am Mittwoch in Hannover.

Die Hauptschulen würden in der Statistik überhaupt nicht mehr gesondert ausgewiesen. "Der Kultusminister sollte endlich zugeben, dass er sein vollmundiges 100%-Versprechen nicht einlösen kann. Stattdessen versucht er jetzt die Schuld auf die Schulleiter abzuschieben", sagte die Grünen-Politikerin.

Für das kommende Jahr sei eine weitere Verschlechterung absehbar. "Busemann verkauft als Fortschritt, was eine Selbstverständlichkeit sein sollte, nämlich die Wiederbesetzung aller freiwerdenden Stellen. Zum nächsten Schuljahr sei aber die Streichung von 250 Stellen geplant, obwohl die Schülerzahlen nahezu konstant bleiben würden und jetzt zunehmend der Ausgleich der Lehrerarbeitszeitkonten anstünde. Korter: "Die Lücken werden im nächsten Schuljahr noch größer."

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