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Mit Empörung haben die Nordenhamer Grünen-Landtagsabgeordnete Ina Korter und der Umweltausschussvorsitzende Hajo Janssen auf die Kahlschlagaktion der Stadt am Strand-gelände reagiert.
"Offenbar ist allein nach der Devise vorgegangen worden: Wenn wir jetzt alle Bäume fällen, sparen wir in den kommenden Jahren den Rückschnitt", argwöhnt Ina Korter. "Nach dieser Logik sollte die Stadt doch gleich alle Bäume fällen, dann fallen auch keine Blätter mehr herunter!" schimpft die Abgeordnete, die gemeinsam mit engagierten NordenhamerInnen seit langem eine kluge Baumschutzsatzung fordert. Dafür hatten sie vor mehr als einem Jahr über 400 Unterschriften an Bürgermeister Hans Francksen übergeben.
Hajo Janssen hatte sich nach dem Bericht der Kreiszeitung umgehend am Nachmittag vor Ort informiert.
"Hier ist die Stadt ohne Not rücksichtslos und ohne Maß vorgegangen und hat noch nicht mal den Umweltausschuss informiert." kritisiert der Ausschussvorsitzende. "In Zukunft wollen wir vorher informiert werfen, damit solche Kahlschläge vermieden werden."
Nachdem der Stadtrat in der letzten Wahlperiode die Baumschutzsatzung außer Kraft gesetzt habe sei es dem Eigentümer überlassen, ob er Bäume entferne. Die Stadtverwaltung habe aber vergessen, dass sie das Eigentum nur für die EinwohnerInnen verwalte. Dadurch habe sie sich über die Mitsprache des Umweltausschusses hinweggesetzt, so Janssen.