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Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hat begrüßt, dass auch die FDP vom dreigliedrigen Schulsystem endlich abrückt. Das jetzt von der FDP vertretene Strukturmodell sei jedoch in weiten Teilen unzulänglich und lasse noch viele Fragen offen. "Es ist zu erwarten, dass in einem Schulsystem, in dem vor allem das Gymnasium gestärkt werden soll, auch die von der FDP vorgeschlagene 'Niedersachsenschule' schnell zu einer Restschule werden würde", kritisierte die Grünen-Politikerin.
"Nur eine Schule, die auch das Abitur anbietet, ist für die Eltern attraktiv", sagte Korter. Nach dem Konzept, das die FDP jetzt vorgelegt habe, sei für Schüler der sogenannten Niedersachsenschule das Abitur jedoch nur auf Umwegen erreichbar.
Die Grünen-Politikerin kritisierte, dass die FDP für ihre Niedersachsenschule eine äußere Fachleistungsdifferenzierung vorschreiben wolle. Damit werde letztlich die Dreigliedrigkeit unter einem Dach fortgeführt. Korter: "Eine Alternative zur gemeinsamen Schule bietet das FDP-Modell nicht."