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Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hat als wichtigste Voraussetzung für einen Schulfrieden in Niedersachsen die Garantie des Elternwillens bezeichnet. "Die Wünsche und Bedürfnisse aller Eltern und ihrer Kinder müssen der Maßstab werden", sagte die Grünen-Politikerin. Damit könne die Grundlage für die notwendige Weiterentwicklung der Schulen geschaffen werden.
Korter nannte drei Kriterien für einen tragfähigen Kompromiss. Für alle Eltern, die dies wünschten, müsse wohnortnah eine gemeinsame Schule angeboten werden, die auch zum Abitur führe. "Die Hürden für die Errichtung von Gesamtschulen müssen fallen. Auch kleine Gesamtschulen können pädagogisch gute Arbeit leisten. Dafür gibt es genügend Beispiele", sagte die Grünen-Politikerin. Die gemeinsamen Schulen müssten große Freiräume für die Entwicklung guter pädagogischer Konzepte erhalten. Auch der Zwang zur Fachleistungsdifferenzierung und zum Turbo-Abitur müsse fallen.
Die Inklusion müsse zur Aufgabe für alle Schulen werden, da sich keine Schule und keine Schulform dem Auftrag der UN-Behindertenrechtskonvention entziehen könne.
Schließlich müssten auch die Gymnasien mehr Verantwortung für den Bildungserfolg ihrer Schülerinnen und Schüler übernehmen. Korter: "Auch hier sind pädagogische Konzepte gefordert, die der zunehmenden Heterogenität der Schülerschaft gerecht werden. Nur Gymnasien, die es schaffen, alle ihre Schülerinnen und Schüler mitzunehmen, sind starke Gymnasien".