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30. August 2010

GRÜNE: CDU hasenfüßig beim Umsteuern in der Schulpolitik

Diskriminierung der Gesamtschulen endlich beenden

Als "hasenfüßig" haben die Landtagsgrünen die Beschlüsse des niedersächsischen CDU-Landesparteitages zur Schulstruktur bezeichnet. "Die CDU beginnt zu begreifen, dass die dreigliedrige Schulstruktur nicht mehr zu halten ist, aber sie traut sich nicht, die nötigen Konsequenzen zu ziehen", sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter am Montag (heute) in Hannover. Die Grünen-Politikerin forderte die Landesregierung auf, jetzt "ohne weitere Verzögerungen die Diskriminierung der Gesamtschulen aufzugeben." Korter: "Es müssen auch kleine Gesamtschulen genehmigt werden. Wir fordern, dass das Abitur nach 13 Jahren an den Gesamtschulen ermöglicht wird und die Gesamtschulen müssen als echte Ganztagsschulen arbeiten können!"
Die Grünen-Politikerin wies darauf hin, dass viele Eltern darauf warten, dass vor Ort endlich eine Gesamtschule gegründet werden kann. "Dieser Elternwunsch darf nicht länger durch die innerparteiliche Entscheidungsschwäche der CDU und der Koalition ausgebremst werden."

 

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