Springe direkt zu: Contentbereich, Hauptnavigation, Suche
Sie sind hier:
Als "großen Gewinn" hat die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter die Reise des Kultusausschusses nach Südtirol bezeichnet. Es habe sich gezeigt, dass und wie Inklusion in Kindergärten und Schulen gelingen kann, sagte die Grünen-Politikerin am Donnerstag (heute) in Hannover "Wer mit offenen Augen und Ohren, vor allem aber mit offenem Herzen erlebt hat, wie selbstverständlich in Südtirol dafür gesorgt wird, dass Kinder mit Beeinträchtigungen nicht ausgeschlossen werden und ihr Recht auf Bildung und Teilhabe bekommen, der kann gar nichts anderes tun, als in Niedersachsen jetzt endlich anzufangen, die Inklusion zu verwirklichen".
Die Landesregierung dürfe die Umsetzung der UN-Konvention nicht weiter verschieben.
Korter: "Inklusion braucht einen klaren, gesetzlichen Auftrag. Sie braucht aber ebenso die Professionalität der Lehrkräfte, eine gute Elternarbeit und die qualifizierte Unterstützung der Schulen". Auch in Südtirol sei noch nicht alles perfekt, den niedersächsischen Schulpolitikern sei aber klar gesagt worden, "wer so lange wartet, bis alles 100-prozentig ist, der sorgt dafür, dass nicht begonnen wird."
"Trippelschritte zu mehr Integration reichen nicht aus. Mit unserem im Januar 2009 in den Landtag eingebrachten Gesetzentwurf und dem Umsetzungsantrag haben wir einen qualifizierten Vorschlag gemacht, der jetzt endlich im Ausschuss weiter beraten und beschlossen werden muss", so die Grünen-Politikerin abschließend.