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Grüne zweifeln an Genehmigungsfähigkeit der Rekultivierung von Galing II

Korter: Alternativen prüfen

Zweifel an der Genehmigungsfähigkeit der geplanten Erweiterung der Jarosit Deponie Galing II hat die Nordenhamer Grünen-Landtagsabgeordnete Ina Korter angemeldet. Die Grünen-Politikerin beruft sich dabei auf das Verwaltungsgericht Hannover, das in einem Urteil vom 18. November die Abdeckung einer Hartsalzdeponie in Wunstorf mit belastetem Material untersagt hat.

Nach Angaben des Landkreises Wesermarsch sollen zur Abdeckung der Deponie insgesamt rund 600.000 Kubikmeter sogenanntes Jarofix, ein Abfallprodukt aus der Zinkproduktion, aufgebracht werden. Dieses Material sei nach der Abfallverzeichnisverordnung als "gefährlicher Abfall" einzustufen, teilte der Landkreis mit.

"Ich habe nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Hannover erhebliche Zweifel, ob diese Art der Rekultivierung zulässig ist, denn im Fall Wunstorf wurde das vorgesehene Abdeckungsmaterial sogar als Abfall zur Verwertung eingestuft", erklärte Ina Korter.

 

Auf der Wunstorfer Deponie der Firma K + S Kali GmbH sollte die Deponie mit einem sogenannten REKAL-Gemisch abgedeckt werden. Dabei handelt es sich um einen Reststoff aus der Wiederaufbereitung von Salzschlacken aus Aluminiumhütten, die mit Flugasche aus Kraftwerken vermischt werden. Das Gericht untersagte aufgrund einer Klage von BUND und NABU die bereits vom Landesbergamt genehmigte Abdeckung mit dem REKAL-Gemisch, weil die Gefahr des Eindringens von Schadstoffen in das Grundwasser, von Staubemissionen und Gefahren für die Tiere und Pflanzen bestünden.

Die Grünen-Abgeordnete hat jetzt das Niedersächsische Umweltministerium und den Landkreis Wesermarsch und den Betreiber der Deponie  auf das Urteil des Verwaltungsgerichts Hannover hingewiesen. "Meines Erachtens ist es erforderlich, Alternativen sowohl zur geplanten Art der Rekultivierung, wie auch zur weiteren Ablagerung von Reststoffen aus der Zinkproduktion zu prüfen", meint Ina Korter.

 

 

2009-12-18T00:00:00Grüne zweifeln an Genehmigungsfähigkeit der Rekultivierung von Galing IIKorter: Alternativen prüfenfalseKorter: Alternativen prüfen Zweifel an der Genehmigungsfähigkeit der geplanten Erweiterung der Jarosit Deponie Galing II hat die Nordenhamer Grünen-Landtagsabgeordnete Ina Korter angemeldet. Die Grünen-Politikerin beruft sich dabei auf das Verwaltungsgericht Hannover, das in einem Urteil vom 18. November die Abdeckung einer Hartsalzdeponie in Wunstorf mit belastetem Material untersagt hat. Nach Angaben des Landkreises Wesermarsch sollen zur Abdeckung der Deponie insgesamt rund 600.000 Kubikmeter sogenanntes Jarofix, ein Abfallprodukt aus der Zinkproduktion, aufgebracht werden. Dieses Material sei nach der Abfallverzeichnisverordnung als "gefährlicher Abfall" einzustufen, teilte der Landkreis mit. "Ich habe nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Hannover erhebliche Zweifel, ob diese Art der Rekultivierung zulässig ist, denn im Fall Wunstorf wurde das vorgesehene Abdeckungsmaterial sogar als Abfall zur Verwertung eingestuft", erklärte Ina Korter.   Auf der Wunstorfer Deponie der Firma K + S Kali GmbH sollte die Deponie mit einem sogenannten REKAL-Gemisch abgedeckt werden. Dabei handelt es sich um einen Reststoff aus der Wiederaufbereitung von Salzschlacken aus Aluminiumhütten, die mit Flugasche aus Kraftwerken vermischt werden. Das Gericht untersagte aufgrund einer Klage von BUND und NABU die bereits vom Landesbergamt genehmigte Abdeckung mit dem REKAL-Gemisch, weil die Gefahr des Eindringens von Schadstoffen in das Grundwasser, von Staubemissionen und Gefahren für die Tiere und Pflanzen bestünden. Die Grünen-Abgeordnete hat jetzt das Niedersächsische Umweltministerium und den Landkreis Wesermarsch und den Betreiber der Deponie  auf das Urteil des Verwaltungsgerichts Hannover hingewiesen. "Meines Erachtens ist es erforderlich, Alternativen sowohl zur geplanten Art der Rekultivierung, wie auch zur weiteren Ablagerung von Reststoffen aus der Zinkproduktion zu prüfen", meint Ina Korter.    

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