Bündnis 90/Die Grünen

PRESSEMITTEILUNG

NR. 267 der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Niedersächsischen Landtag
Datum: 25. August 2009

GRÜNE: Konzeption zur Neuorganisation der Landesschulbehörde kommt zu spät

Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hat der Landesregierung vorgeworfen auch zwei Jahre nach der Übertragung der Eigenverantwortlichkeit auf die Schulen, immer noch nicht zu wissen, mit welcher Organisation der Schulbehörde sie für eine Unterstützung sorgen will. "Die immer neuen Verzögerungen gehen letztlich auf Kosten der Schüler", sagte die Grünen-Politikerin am Dienstag (heute) in Hannover.

Korter forderte, dass Aufsicht und Beratung klar getrennt werden müssen. Nur so könne die Schule in ihrer Eigenverantwortlichkeit wirksam unterstützt werden. "Aus einer obrigkeitsstaatlichen Behörde muss eine Serviceeinrichtung für die Schulen werden."

Die Grünen-Politikerin kritisierte die geplante drastische Reduzierung der Außenstellen der Landesschulbehörde. "Um schnelle Hilfe gewährleisten zu können, muss die Schulbehörde in der Fläche erreichbar sein," sagte Korter. Während die Landesregierung die bislang 24 Außenstellen auf vier bis sechs reduzieren will, schlagen die Grünen die Einrichtung von bis zu 16 regionalen Bildungsbüros vor.