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Die Landesregierung tut nach Ansicht der Grünen-Abgeordneten Ina Korter zu wenig, um die Krabbenfischer an der niedersächsischen Nordseeküste zu unterstützen.
Dieses Resümee zieht die Grünen-Politikerin nach Beantwortung ihrer parlamentarischen Anfrage durch die Landesregierung.
Anlässlich eines Schreibens des Neuharlingersieler Buergermeisters Peters hatte Korter die Landesregierung gefragt, inwieweit die nach einer EU-Richtlinie inzwischen förderfähigen Investitionen in die Energieeffizienz der Fischereiflotte seitens des Landes gefördert werden.
Mit der nun vorliegenden Antwort ist Ina Korter nicht zufrieden.
"Die Landesregierung nutzt die Möglichkeiten, die Kutterfischer mit Europäischen und mit Landesmitteln zu fördern, nicht genug", so Korter. "Wenn man erst ein umfangreiches und mehrere tausend Euro teures Gutachten vorlegen muss, um bei einer Gesamtinvestition von beispielsweise 20 000 Euro ein paar Prozent mehr Förderung zu bekommen, dann lohnt sich der Aufwand nicht mehr. Ich erwarte vom Landwirtschaftsminister, dass er sich mit Herz und Engagement für die Krabbenfischerei an der niedersächsischen Nordseeküste einsetzt. Im Sinne der Krabbenfischer und des Klimaschutzes brauchen wir eine möglichst praktikable Lösung ohne zuviel Bürokratie, die sich auch für die Fischer lohnt". Dass dabei die Fangmengen nicht ausgeweitet werden dürften, sei EU-Vorgabe.
Die jüngsten Demonstrationen der Krabbenfischer in Bremerhaven hätten sehr deutlich auf die schwierige Situation hingewiesen. Nun müssten konkrete Schritte folgen, wie die Lage der Kutterfischerei verbessert werden könne.