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"FALSCH!" Mehr als 10.000 SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen demonstrieren gegen das schwarz-gelbe Schulchaos

Hier Auszüge aus der DPA-Berichterstattung zur Schuldemo (copyright dpa/lni):

Demonstranten und Partei bringen Ministerin in Not

Hannover (dpa/lni) - Mit so vielen Demonstranten hatten selbst die Veranstalter nicht gerechnet. Knapp 10 000 Schüler, Eltern und Lehrer aus ganz Niedersachsen kamen am Samstag in Hannover zusammen, um gegen die Schulpolitik der Landesregierung zu demonstrieren - doppelt so viele wie erwartet. "Herr Wulff hat längst den gesellschaftlichen Rückhalt für seine Politik verloren", rief der Landeschef der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Eberhard Brandt, den Demonstranten zu, die bei jeder Nennung der Namen von Ministerpräsident Christian Wulff und Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (beide CDU) zu ohrenbetäubenden Buhrufen anstimmten.

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Einige der GRÜNEN Landtagsabgeordnete auf der Demo (von links: Ina Korter, Ursula Helmhold, Enno Hagenah)

 Die eigentlich von den Gesamtschulen als Protest gegen das umstrittene "Turbo-Abi" nach nur zwölf Jahren geplante Demonstration wurde zum Rundumschlag gegen Wulff und seine in Bedrängnis geratene Kultusministerin. Das "Turbo-Abi", die geplante Abschaffung der sogenannten Vollen Halbtagsschulen - Grundschulen mit besonders guter Ausstattung - , die unsichere Unterrichtsversorgung, der Konfrontationskurs gegen nahezu jeden Kritiker: Themen hatten sich für die Demonstranten zuletzt zuhauf ergeben.

Nicht nur Gesamtschüler, auch Vertreter von Gymnasien und Grundschulen kamen in die Landeshauptstadt, um ihrem Ärger über die festgefahrene Situation Luft zu machen. "Mit Wulff und Heister geht Bildung über'n Deister", stand auf einem der Plakate inmitten des Protestzuges durch die Innenstadt.

 

2009-05-09T00:00:00"FALSCH!" Mehr als 10.000 SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen demonstrieren gegen das schwarz-gelbe SchulchaosDemonstranten und Partei bringen Ministerin in NotfalseHier Auszüge aus der DPA-Berichterstattung zur Schuldemo (copyright dpa/lni): Demonstranten und Partei bringen Ministerin in Not Hannover (dpa/lni) - Mit so vielen Demonstranten hatten selbst die Veranstalter nicht gerechnet. Knapp 10 000 Schüler, Eltern und Lehrer aus ganz Niedersachsen kamen am Samstag in Hannover zusammen, um gegen die Schulpolitik der Landesregierung zu demonstrieren - doppelt so viele wie erwartet. "Herr Wulff hat längst den gesellschaftlichen Rückhalt für seine Politik verloren", rief der Landeschef der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Eberhard Brandt, den Demonstranten zu, die bei jeder Nennung der Namen von Ministerpräsident Christian Wulff und Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (beide CDU) zu ohrenbetäubenden Buhrufen anstimmten. Einige der GRÜNEN Landtagsabgeordnete auf der Demo (von links: Ina Korter, Ursula Helmhold, Enno Hagenah)  Die eigentlich von den Gesamtschulen als Protest gegen das umstrittene "Turbo-Abi" nach nur zwölf Jahren geplante Demonstration wurde zum Rundumschlag gegen Wulff und seine in Bedrängnis geratene Kultusministerin. Das "Turbo-Abi", die geplante Abschaffung der sogenannten Vollen Halbtagsschulen - Grundschulen mit besonders guter Ausstattung - , die unsichere Unterrichtsversorgung, der Konfrontationskurs gegen nahezu jeden Kritiker: Themen hatten sich für die Demonstranten zuletzt zuhauf ergeben. Nicht nur Gesamtschüler, auch Vertreter von Gymnasien und Grundschulen kamen in die Landeshauptstadt, um ihrem Ärger über die festgefahrene Situation Luft zu machen. "Mit Wulff und Heister geht Bildung über'n Deister", stand auf einem der Plakate inmitten des Protestzuges durch die Innenstadt.