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2. Februar 2009

GRÜNE fordern Entlastung der Schulleiterinnen und Schulleiter

Zuviel Verwaltungsarbeit – zu wenig Zeit für Pädagogik

Eine deutliche Entlastung der Schulleiterinnen und Schulleiter hat die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter gefordert. "Mit der Einführung der Eigenverantwortlichen Schule hat die Landesregierung viele Aufgaben von der Landesschulbehörde auf die Schulen abgewälzt. Seitdem ersticken viele Schulleiter geradezu in Verwaltungsarbeit. Für ihre pädagogischen Aufgaben bleibt immer weniger Zeit", sagte die Grünen-Politikerin am Montag (heute) in Hannover.

Vor allem die Suche nach Vertretungslehrkräften erfordere auf dem leergefegten Lehrerarbeitsmarkt immer mehr Zeitaufwand. Inzwischen werde es immer schwerer, freie Schulleitungsstellen zu besetzen, weil sich unter den gegenwärtigen Bedingungen kaum noch Bewerberinnen und Bewerber fänden.

Der Landesregierung warf Korter Untätigkeit vor. "Bereits vor zwei Jahren hat der damalige Kultusminister Busemann eine neue Arbeitszeitverordnung für Schulleitungen versprochen. Bis heute liegt hier nichts vor", sagte die Grüne. Inzwischen lägen mindestens 123 Überlastungsanzeigen von Schulleitern vor. Auch darauf habe das Ministerium nicht reagiert.

Korter forderte die Landesregierung auf, die Arbeitszeitverordnung für Schulleitungen unverzüglich vorzulegen, die eine deutliche Entlastung vorsieht. Mit einer Anfrage wird die Grünen-Politikerin das Thema auch auf die Tagesordnung der Februar-Sitzung des Landtages setzen.

 

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