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Anlässlich des heutigen (8.3.) Weltfrauentages beklagt die Nordenhamer Grünen-Landtagsabgeordnete Ina Korter die noch immer bestehende ungleiche Entlohnung von Frauen und Männern
"Frauen in Deutschland erhalten im Durchschnitt für eine absolut gleichwertige Arbeit immer noch 26% weniger Einkommen als Männer. Wir fordern deshalb einen effektiven Schutz vor Lohndiskriminierung und aktive Maßnahmen zur Gleichstellung von Männern und Frauen – auch in der Arbeitswelt", sagte Ina Korter.
Bereits vor 50 Jahren sei in den Römischen Verträgen das Ziel der Lohngleichheit festgeschrieben worden. Dieses Ziel habe zwar bisher noch kein EU-Mitglied verwirklicht, aber in keinem andere EU-Land seien die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen so groß wie in Deutschland, beklagt die Grünen-Politikerin.
Ina Korter weist darauf hin, dass unterschiedliche Entlohnung für gleichwertige Arbeit nicht nur aus Gerechtigkeitsgründen nicht länger hingenommen werden kann. "Das ist nachgewiesenermaßen längst ein Wirtschaftshemmnis für den Standort Deutschland. Hier muss die große Koalition gerade während der EU-Ratspräsidentschaft mit entschiedenem Handeln im eigenen Land vom Nachzügler zum Vorreiter werden. Auch europaweit ist ein glaubwürdiges Eintreten der deutschen EU-Ratspräsidentschaft für eine Ende der Diskriminierung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt gefordert", so Korter.
Zusammen mit den falschen steuerlichen Anreizen wie dem Ehegattensplitting führe die niedrige Entlohnung von Frauen zu einer immer noch niedrigen Erwerbsquote von Frauen. "Das lässt dringend benötigtes Potential brach liegen, führt zu geringerer Kaufkraft und kostet Arbeitsplätze - vor allem im Dienstleistungsbereich", sagte Ina Korter.