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Auf scharfe Kritik der Grünen-Landtagsabgeordneten Ina Korter ist die Aussage des Airbus-Chefs Louis Gallois gestoßen, auch der Standort Nordenham könne verkauft werden.
Nach den unkonkreten Aussagen des Airbus-Deutschland-Geschäftsführers Puttfarcken zur Risikopartnerschaft in der Betriebsversammlung in Nordenham am vergangenen Freitag sei bei ihr gleich der Verdacht aufgekommen, dass Standorte erster und zweiter Klasse gegeneinander ausgespielt werden sollten, um den Widerstand der Beschäftigten und die Unterstützung durch die Politik zu spalten. Dies habe sie auch gegenüber Herrn Puttfarcken in der Versammlung zum Ausdruck gebracht. Keine einzige ihrer Fragen sei beantwortet worden, so Ina Korter.
Sie habe sich deshalb mit der Grünen-Landtagsfraktion dafür eingesetzt, in einem fraktionsübergreifenden Entschließungsantrag im Landtag den Erhalt alle 4 niedersächsischen Standorte im EADS-Konzern zu fordern und die Bedeutung der CFK-Technologie zu betonen. Dies sei nun gelungen und der Landtag stehe geschlossen hinter den Forderungen der Belegschaft und müsse dies nun auch von der Bundeskanzlerin einfordern.
Ina Korter schlägt zudem vor, eine "Parlamentarische Gruppe Luftfahrt" einzurichten, die analog zur parlamentarischen Gruppe Bahn die Belange der Luftfahrt fraktionsübergreifend begleitet und als Ansprechpartner fungieren könnte.