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12. August 2003

Echte Durchlässigkeit nur mit möglichst langer gemeinsamer Schulzeit

Kritisch bewerten die Landtagsgrünen Minister Busemanns "Durchlässigkeitsverordung". Zwar werde ein Rechtsanspruch auf Schulwechsel bei einem bestimmten Notendurchschnitt festgeschrieben, doch schaffe die Landesregierung auch neue Schulstrukturen, die einen Wechsel von Realschülern oder Hauptschülern zum Gymnasium während der Sekundarstufenzeit erschwerten, sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter am Dienstag in Hannover.
Im Gymnasium werde durch die Einführung des Abiturs nach Klasse 12 die Stundentafel der Sekundarstufe 1 so erheblich anwachsen, dass Hauptschüler oder Realschüler, die in Klasse 7,8 oder 9 die Schule wechseln wollten, nur mit außergewöhnlichen Anstrengungen den Anschluss im Gymnasium schaffen könnten.
"Echte Durchlässigkeit kann es nur mit einer möglichst langen gemeinsamen Schulzeit geben", sagte Korter. "Diese Chance ist mit der Dreigliedrigkeit vertan."

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